Mein Sockenmoment - N°8

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"Ich freute mich so über geschenkte selbstgestrickte Socken, dass ich mir das Sockenstricken selbst beibrachte"

 

Alexandra von Sinchens - Stricken und HäkelnALEXANDRA 

Strickt seit 16 Jahren, Socken seit 11 Jahren

Eröffnet 2018 ihr eigenes Wollgeschäft in Fürth

Vielseitig kreativ auf @sinchens_strickenundhaekeln und sinchens.de

 

Liebe Alex, könntest Du Dich bitte kurz unseren Lesern vorstellen?

Mein Name ist Alexandra, ich bin 26 Jahre alt und liebe es kreativ zu sein. Eigentlich bin ich Dipl. Juristin, allerdings habe ich mich entschlossen, in meinem Leben das zum Beruf zu machen, was mir am meisten Spaß macht - und das ist die Handarbeit. Im August 2018 ist es dann so weit, ich eröffne mein eigenes Wollgeschäft: „Sinchens – Das Strickcafé“.
„Sinchens“ nennt mich übrigens meine Familie... Warum weiß ich selbst nicht, aber Alexandra ist anscheinend zu „streng“ smiley

Gestrickt habe ich eigentlich seit der fünften Klasse. Damals mussten wir eine Puppe stricken. Anfangs waren die Ergebnisse natürlich etwas ungleichmäßig, aber Übung macht ja den Meister.
Socken stricke ich, seitdem ich meine beste Freundin kenne. Ihre Mama ist die schnellste Sockenstrickerin der Welt! Damals habe ich ein selbstgestricktes Sockenpaar von ihr bekommen ... Das war für mich so ein besonderes und persönliches Geschenk, dass ich das auch unbedingt können wollte! Deshalb habe ich mit dem Sockenstricken begonnen.
Allerdings habe ich mir das Sockenstricken selbst beibringen müssen, weil meine Oma in Australien gelebt hat und meine Mama (bis heute) noch nie Socken gestrickt hat. Mit einem guten alten Strickbuch ging das aber sehr gut smiley

 

Egal ob Socken oder REGIA Knäuel - stilvoll verpackt im Rudolf-Glas

Socken aus REGIA Season Color wunderschön verpackt Eine tolle Geschichte – vom geschenkten Paar Socken zum eigenen Strickcafé! Was bedeuten Dir Stricksocken heute und wo strickst Du am Liebsten?

Mit selbst gestrickten Socken verbinde ich Heimat, Wohlfühlen und entspannte Stunden. Gemütlich zuhause auf der Couch oder vor dem Kamin sitzen, wenn es draußen stürmt oder schneit und bei einer Tasse Tee oder Glühwein einen gemütlichen Nachmittag mit Sockenstricken verbringen – das ist mein perfekter Sockenmoment!

Am liebsten stricke ich zwar auf unserer Couch, allerdings kann man Socken natürlich immer und überall stricken. Und man kann auch nie genug davon haben...

Mit dem Stricken von Socken verbinde ich aber vor allem Werte wie Liebe, Zuneigung und Wertschätzung! Ich selbst verschenke nur an einen ganz kleinen Kreis handgestrickte Sachen, weil so viel Zeit und Liebe in den Stücken steckt, dass ich diese Freude nur meinen Liebsten mache ...

 

Ja, wer selbst strickt, weiß wie viel Zeit und Liebe in so einem Paar steckt … Gibt es denn eine bestimmte Art und Weise, wie Du Deine Socken am Liebsten strickst?

Ich habe schon viele verschiedene Techniken ausprobiert ... „Toe up“, beide Socken auf einer Rundstricknadel, Bumerangferse, Käppchenferse ...

Aber am liebsten stricke ich vom Bündchen aus jeden Socken einzeln mit einem Nadelspiel mit Bumerangferse. Gerne einfach glatt rechts, und wenn es etwas ganz Besonderes werden soll, wage ich mich auch an anstrengende Muster, wie z.B. das Design R0292 aus dem Socks Moments Magazin 001.

 

Sinchens Ideen: Einhorn und Rudolf zieren Socken im Glas

Hast Du dabei auch eine Präferenz, was das REGIA-Garn angeht?

Ich bin sehr verliebt in die REGIA Pairfect ARNE & CARLOS Edition! Aber ich stricke auch gern mit Uni Farben, vor allem für Muster! Zudem gefällt mir die neue REGIA Season Color richtig gut! Die limitierte Edition wurde ja speziell für die Weihnachtszeit entwickelt und das Sortiment besteht aus drei Effekten in drei Farbstellungen: Classic in den Farben rot und grün, Candy in poppigen Süßigkeiten-Farben und Natural im skandinavischen Stil.

 

Zu diesem Weihnachtssortiment hattest Du ein paar super Ideen - erzählst Du uns etwas mehr darüber?

Gerne!
Ich dachte mir, wenn man sich schon so viel Mühe macht, für einen geliebten Menschen Socken zu stricken, wäre es doch eine tolle Idee, diese auch angemessen zu verpacken. An Weihnachten kann man da auch tolle Motive verwenden, deshalb habe ich mir folgendes ausgedacht:

In einem Einweckglas kann man sowohl fertig gestrickte Socken, als auch einen Woll-Knäuel verpacken. Für manche Beschenkte ist es ja auch eine Freude, selbst zu stricken.
Allerdings macht ein Einweckglas nicht so viel her und aus diesem Grund habe ich mir überlegt, die Gläser mit Motiven zu umhäkeln. Ich habe zwei Varianten ausgearbeitet. Einmal ‚Rudolf’ und einmal ein Einhorn. Aus dem Grundkörper kann man natürlich auch andere Motive häkeln, wie zum Beispiel einen Weihnachtsmann.
Meine Idee war es, die gehäkelten Bänder nach dem Auspacken abmachen zu können und an ein anderes Glas zu binden. Vor allem für Kinder ist das eine tolle Sache.

Chic verpackt: Weihnachtssocken aus REGIA Season Color

Etwas schlichter ist meine zweite Idee: Sockenkartons mit einem kleinen Schaufenster. Dann braucht man nur noch eine Schleife binden oder einen Pompon aus den Sockenresten aufkleben. Durch das kleine Schaufenster kann man dann gut sein Muster oder tolle Farbverläufe zeigen.

Die Anleitungen für beide Verpackungsideen könnt Ihr Euch hier kostenlos auf meiner Webseite herunterladen!

 

Du bist sehr kreativ - wie wirst Du diese unterschiedlichen Talente in Dein Wollcafé einfließen lassen?

Ich finde es ganz wichtig, dass in unserer Gesellschaft die Handarbeit nicht vergessen wird! Mir liegt es auch besonders am Herzen die jungen Mädchen und auch Jungen für ein Hobby (neben Handy und Computer) zu begeistern und so eine Möglichkeit zu schaffen, eigene Talente zu entdecken.

 

Sinchens Schachteln haben sich sogar in unser REGIA Season Color Shooting geschlichen

Mein Wollgeschäft wird deshalb ein freundlicher, moderner und gemütlicher Ort sein, an dem man sich geborgen fühlt. Dazu gehört nach meinem Empfinden Kaffee, Tee und leckerer Kuchen. Deshalb integriere ich ein kleines Café und versuche mit pfiffigen Strickmodellen die Kreativität der Kunden anzuregen. Vor allem finde ich es extrem wichtig, dass man in einem Handarbeitsgeschäft die Möglichkeit hat, sich als Kunde Zeit zu nehmen. Zeit zum Zeitschriften durchstöbern, zum Anfassen der Wollqualiäten und gemütlichen zusammensitzen mit Gleichgesinnten. In regelmäßigen Abständen wird es ungezwungene Strick- und Häkelabende geben, an denen jeder an seinen eigenen Projekten arbeitet. Daneben wird es aber auch ein umfangreiches Workshop-Angebot geben, damit jeder die Möglichkeit bekommt, Neues zu lernen. Man lernt ja im Leben bekanntlich NIE aus smiley

 

Das klingt wunderbar, liebe Alex! Danke für Deine tollen Anleitungen und viel Erfolg für Dein Herzensprojekt!

 

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